Apple hat stillschweigend angedeutet, dass es KI jetzt ernst nimmt.
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Apple hat stillschweigend signalisiert, dass es KI nun ernst nimmt.

Apple hat einen unauffälligen Schritt unternommen, der Bände spricht. Keine große Veranstaltung. Keine große Ankündigung. Eine Neueinstellung.

Apple hat einen Google-Manager eingestelltLilian Rincon, die zuvor bei dem Technologiekonzern an KI-Produkten gearbeitet hatte, ist ebenfalls Teil des Teams. Dies geschieht, nachdem der in Cupertino ansässige Technologiekonzern eine Partnerschaft mit Googles Gemini AI eingegangen ist, um seinen digitalen Assistenten Siri zu verbessern.

Das klingt schon etwas seltsam. Apple und Google. Zusammenarbeit? Das entspricht nicht wirklich Apples bisheriger Vorgehensweise.

Aber ehrlich gesagt, macht es irgendwie Sinn.

Die Entwicklung der KI hat sich im letzten Jahr rasant beschleunigt. Microsoft, Google, Startups und Co. arbeiten in einem atemberaubenden Tempo. Apple hingegen nicht so sehr. Nicht „gar nicht“, sondern einfach „nicht so stark“. Manche würden sogar sagen: „nicht genug“.

Darüber hinaus gibt es Berichte Apple arbeitet an einer KI-gestützten, eigenständigen Version von Siri, die mit Produkten wie ChatGPT konkurrieren soll..

Wer Siri schon mal für etwas anderes als das Einstellen eines Timers benutzt hat, versteht das. Die Leute wollen digitale Assistenten, die funktionieren. Sie wollen keine, die mitten im Satz abbrechen.

Einen Google-Manager einzustellen? Ja, das macht Sinn. Das bedeutet, dass Apple zugibt, sich verbessern zu müssen.

Einige Branchenbeobachter halten das für eine gute Idee. Andere sind da skeptischer. Es gibt eine anhaltende Debatte darüber, ob Apple auf KI-Technologie von Drittanbietern zurückgreifen oder seine KI-Infrastruktur weiterhin intern entwickeln sollte.

Apple agiert jedoch selten schnell. Das Unternehmen wartet ab. Es beobachtet. Und dann schlägt es zu, wenn es den richtigen Zeitpunkt gekommen sieht.

Aber vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt. US-amerikanische Gesetzgeber drohen bereits damit, den Bau neuer KI-Rechenzentren aufgrund ihres Energieverbrauchs einzuschränken..

Nein, es geht hier nicht nur darum, Siri zu verbessern. Es geht um etwas viel Größeres.

Die Einstellung dieser Führungskraft wirkt wie ein wegweisender Moment. Apple nimmt KI endlich ernst. Nicht nur als etwas, das man als „Thema“ bezeichnen könnte, sondern als potenziellen Eckpfeiler für die Zukunft.

Und wenn Apple sich dann doch mal ernsthaft mit etwas beschäftigt … nun ja, Sie wissen ja, wie das so ist.

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Mark Borg
Mark ist auf Robotertechnik spezialisiert. Mit seinem Hintergrund in den Bereichen Technik und KI ist er bestrebt, Spitzentechnologie zu entwickeln. In seiner Freizeit spielt er gerne Schach und übt seine Strategie.

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